Wie geht es weiter mit Europa? - Jens Niklaus im Gespräch mit Dr. Klaus Hänsch in Langenfeld

2017 07 Jens Niklaus 12017 07 klaus haensch 1"Wie geht es weiter mit Europa?“ Dieser Frage widmet sich
SPD-Bundestagskandidat Jens Niklaus bei der Fortsetzung seiner Gesprächsreihe gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments Dr. Klaus Hänsch.

Die Europäische Union durchlebt stürmische Zeiten. Nicht nur, dass durch den bevorstehenden Austritt Großbritanniens die Gemeinschaft vor schwierigen Verhandlungen steht, sondern auch im Inneren werden die demokratischen Institutionen durch rechte und rechtspopulistische Parteien herausgefordert. Sind angestrebte Siege bei den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich zwar ausgeblieben, versuchen rechts-nationalistische Parteien in Polen und Ungarn aus der Regierungsverantwortung heraus rechtsstaatliche Prinzipien auszuhebeln. Doch wie damit umgehen? Welche Weichen müssen gestellt werden, um mit der Europäischen Idee wieder zu begeistern? Und welche Chancen bietet die Wahl des Pro-Europäers Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten für die Weiterentwicklung der Europäischen Institutionen?

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 3. August, um 18:30 Uhr im Schützenheim 1834 e.V. auf der Langforter Straße 68 in Langenfeld statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

SPD-Senioren besuchen Friedensmuseum und Straußenfarm in Remagen

2017 07 02

Zwei unterschiedliche Programmpunkte hatten sich die Mitglieder und Freunde der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus für ihre Tagesfahrt nach Remagen vorgenommen. Zunächst steuerten sie im vollbesetzten Reisebus das Friedensmuseum „Brücke von Remagen“ an. Hier erläuterte der Museumsführer die Geschichte der Brücke und deren Mythos. So erfuhren die Besucher, dass die Brücke bereits im 1. Weltkrieg erbaut wurde um deutsche Truppen an die Westfront zu bringen. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie kaum benutzt, bis sie im März 1945 von amerikanischen Soldaten eingenommen wurde. Seit 1980 befindet sich in den linksrheinischen Brückentürmen das Friedensmuseum, das auch über die Lage der zivilen Bevölkerung zu Kriegszeiten in Remagen und über das Kriegsgefangenenlager der US-Armee ausführlich informiert.

Weiterlesen...

Die Axt in Monheim schwingt Herr Zimmermann

PM Altstadt Bäume

Die SPD, unterstützt von CDU & Grünen, fordert konsequent die Erhaltung der Altstadt-Bäume, die im Rahmen der Umgestaltung am Alten Markt gefällt werden sollen. Es handelt sich dabei um die Kugel-Akazien im westlichen Teil der Turmstraße. Sie sollen alle weichen, damit ein "freier Blick" zum Rheinpark entsteht. Einzig die großen Bäume um den Alten Markt sollen erhalten bleiben. "Nicht nachvollziehbar", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Goller, "gerade im Sommer ist das Gesamtbild besonders attraktiv."

Der Alte Markt mit seinen alten Bäumen soll umgestaltet werden und künftig von den Cafés und der Biermanufaktur als schattige Außenterrasse genutzt werden können. RheinCafé, Spielmann, Zollhäuschen und der Altstadt-Biergarten werden dann von Pflaster eingerahmt. Ob am Zollhäuschen noch Parkplätze geschaffen werden, ist noch ungewiss. "Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Kugel-Akazien zu fällen. Wenn sie einmal nicht mehr standsicher sind. sollten neue nachgepflanzt werden", so Goller. "Der Blick auf den Rheinpark ist auch mit den Akazien gut möglich. Ganz im Gegenteil: Sie sichern das grüne Band, das den Rheinbogen mit der Altstadt verbindet. Davon bleibt nichts mehr übrig."

Mit der Baumbesetzung kurz vor der entscheidenden Ratssitzung am vergangenen Mittwoch setzte Goller ein Zeichen für den Erhalt der Bäume und verwies zugleich auf die Absichten des Bürgermeisters und seiner Peto-Mehrheit, auch das Wäldchen am MonaMare abzuholzen. Weiter bemerkte der Fraktionschef: "Wir müssen Peto in den Arm fallen. Es darf nicht heißen: Die Axt in Monheim schwingt Herr Zimmermann!"

Info zur Abholzung des Wäldchens am Mona Mare

IMG 6954Die Mehrheitspartei Peto mit Bürgermeister Zimmermann will das Wäldchen am Monamare vollständig beseitigen, um neben einem gewiss notwendigen Kindergarten zusätzlich auch Wohnbebauung zu errichten. Neben dem Scheinargument, das Wäldchen sei vermüllt und spiele im Bewusstsein der Bevölkerung keine Rolle, wird ausgeführt, es sei in den 1970-er Jahren angepflanzt worden, allerdings an der falschen Stelle.

Die letzte Behauptung ist nicht nur fadenscheinig, sondern absolut falsch.

Der Historiker Fritz Hinrichs legt in seinem 1957 erschienenen Band "Geschichte der Monheimer Höfe" eine Karte aus dem Jahre 1830 vor, auf der sich ein größerer Wald von der Bleer Straße im Halbkreis bis nach Langenfeld-Mehlbruch erstreckt. Dieser Wald, größer als der Knipprather Wald, fiel dann im Laufe der Jahre bis auf kleinere Restflächen der Landwirtschaft und dem Kiesabbau zum Opfer.

Das Wäldchen am Monamare, in dem überwiegend alte Eichen und Akazien stehen, ist eine der Restflächen und damit wohl mindestens 200 Jahre alt.

Der 2001 erschienene Bildband "Rundflug über das alte Monheim am Rhein" enthält eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1957, auf der das "Wäldchen" weitab von der Wohnbebauung inmitten von Ackerflächen gut zu erkennen ist. Von einer Anpflanzung am falschen Standort kann also überhaupt keine Rede sein. Er ist von der Wohnbebauung einfach nur eingeholt worden. Es handelt sich definitiv um einen Primärwald von großer ökologischer Bedeutung.

Nachdem jetzt ein weiteres Argument für die Beseitigung des Wäldchens hinfällig geworden ist, müsste nun bei Peto und Bürgermeister Zimmermann die Einsicht reifen, dass der Erhalt des Wäldchens eine gemeinsame Pflichtaufgabe ist. Der Kindergarten kann am Rande des Wäldchens errichtet werden. Wie schön wäre es, wenn die Kinder im Wäldchen spielen könnten, statt es abzuholzen.

nur ein Test

Die Geschichte des Ortsvereins!

Unser Ortsverein hat eine bewegende Historie, alleine die Gründung des Ortsvereins können wir schon abenteuerlich für die damaligen Genossen bezeichnen. Unsere Kenntnisse der Gründung haben wir nicht aus den Unterlagen des Parteiarchivs sondern aus dem Polizeiarchiv Düsseldorf.

Gründungsjahr 1904!

Die Gründung war im Februar 1904! Wir hatten zu der Zeit keine Republik, geschweige den eine Demokratie. Das Staatsoberhaupt war Kaiser Wilhelm II, der Reichskanzler hieß Bernhard Fürst von Bülow (genau ein Verwandter von Loriot). Im Empire Regierte das Haus Coburg (seit 1917 Windsor) mit König Edvard VII, Premierminister war Artur Belfour, in Russland regierte Zar Nikolaus II, in Frankreich regierte Präsident Emile Loube, dass Osmanische Reich wurde von Sultan Abdülhamit II und Großwesir Mehmed Ferid Pascha regiert. In Belgien König Leopold II mit Ministerpräsident Paul de Smet de Naeyer, In der KuK Monarchie (Österreich-Ungarn) Kaiser Franz II mit Ministerpräsident Ernest von Koerber, in Monheim hieß der Bürgermeister Krischer.

Zusätzliche Informationen