SPD diskutierte kritisch das neue Linienkonzept der BSM

Die Baumberger Sozialdemokraten diskutierten auf einer Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Baumberg das seit Anfang Januar diesen Jahres eingeführte neue Linienkonzept der Monheimer Bahnen.

Von Seiten der BSM nahmen der Geschäftsführer, Detlev Hövermann und sein Mitarbeiter Michael Harmann an der Versammlung teil. Nach einer kurzen Einführung und der Erklärung der Zielsetzung des neuen Konzeptes durch Herrn Hövermann schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Besonders wurde von den mehr als 30 anwesenden Personen die neue Endhaltestelle der Linie 789 kritisiert.

Dadurch gibt es keine durchgehende Verbindung mehr von Baumberg zum „Mona Mare“. Das nunmehr notwendige Umsteigen am Busbahnhof in Richtung des südlichen Berliner-Viertels gestaltet sich häufig schwierig und ist mit zusätzlichen Wartezeiten verbunden. Diese können schon mal bis zu einer halben Stunde dauern. Dadurch wird die Nutzung der Linie 789 insbesondere für viele Baumberger unattraktiv. Negativ wurde auch die derzeitige Situation an der provisorischen Endhaltestelle „Heerweg“ gesehen. Dort fehlt es an jeglicher Infrastruktur für eine Endhalterstelle von zwei wichtigen Linien im Stadtgebiet. Die Änderung der Linienführung für die 788 / 789 hätte nach Auffassung der Anwesenden frühestens nach Fertigstellung des geplanten Kreisverkehrs am Ende des Berliner Rings umgesetzt werden dürfen. Die Frage nach dem Zeitpunkt der Fertigstellung dieses neuen Kreisverkehrs, konnte auch Detlev Hövermann nicht beantworten. Daher wird sich die derzeit bestehende unbefriedigende Situation am Heerweg in den nächsten Monaten nicht verbessern.

Verärgert zeigten sich auch einige Anwesende über die langwierigen Umleitungen wegen der Vielzahl von Baustellen im Stadtgebiet. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten erheblich und die Anschlüsse werden verpasst. Der monatelange Umbau der Hauptstraße in Baumberg ist ein gutes Beispiel dafür.

Herr Hövermann nahm das neue Linienkonzept gegen Kritik in Schutz und warb um Verständnis, dass die BSM nicht auf alle „Einzelschicksale“ Rücksicht nehmen kann. Von Seiten der Monheimer Bahnen möchte man erst in zwei Jahren das neue Linienkonzept auf seinen Nutzen überprüfen. Kleinere Anpassungen bzw. Änderungen im Fahrplan sind nach Aussage des Geschäftsführers der BSM  auch früher möglich. Nach der Diskussion fühlt sich die örtliche SPD in ihrer kritischen Haltung zum Linienkonzept der BSM bestätigt. Der Vorsitzende der Baumberger SPD, Roland Gunia, forderte von der Geschäftsführung der Monheimer Bahnen eine Verbesserung des Dialogs über den örtlichen Personennahverkehrs mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt.  

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