Sozialdemokraten auf Spargeltour

In den Monaten Mai und Juni, wenn die Spargelstangen an die Oberfläche der aufgehäufelten Beete wollen, schmecken die weißen Stangen, die schon morgens früh gestochen und am gleichen Tag verzehrt werden sollen, am besten. Aus diesem Grund organisierte der Vorstand der Monheimer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus auch in diesem Jahr für seine Mitglieder und Freunde wieder eine Spargelfahrt. Im vollbesetzten Reisebus fuhren sie zu einem Spargelhof nach Straelen, nahe der holländischen Grenze. Hier erfuhren die Seniorinnen und Senioren, dass das leckere Gemüse schon vor mehr als 5000 Jahren den Pharaonen schmeckte. Bei Durchsicht des Spargelhof-Flyers konnte man erfahren, dass sich auch römische Gärtner links des Rheines im Altertum in der Spargelzucht versuchten. Allerdings verschwand der Spargel mit dem Untergang des Römischen Reiches nördlich der Alpen fast vollständig. Erst Ludwig XIV. hat um 1700 die Spargelkulturen zu neuem Leben erweckt. Im Restaurationszelt wurde jedem Mitreisenden eine riesengroße Portion Spargel mit rohem und gekochtem Schinken serviert. Nach dem üppigen Essen bat der Reisebegleiter, Ernst Wirtz, die Reisegruppe wieder in den Bus zu steigen, denn jetzt ging es nach Venlo. Hier sah sich die Reisegruppe an der Maas und in der Stadt um. Viele verglichen die niederländischen Warenpreise mit denen in Deutschland und kamen meist zu dem Ergebnis, dass es in Holland auch nicht preiswerter sei, als zu Hause. „Gut, dass es hier, anders als an der deutsch-österreichischen Grenze, keine Grenzkontrollen mehr gibt“, meinte der Vorsitzende der AG 60 plus, Dieter Sander, und erinnerte die Mitreisenden an Zeiten, wo keiner unkontrolliert die Grenze passieren durfte.

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