Sassenbach informierte SPD-Senioren über Hinterbliebenenrente

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus hat sich bei der Planung des laufenden Kalenderjahres für eine Informationsveranstaltung zur Hinterbliebenenrente entschieden. Ein sachkundiger Referent wurde schnell gefunden, denn der Versichertenälteste der Rentenversicherung, Norbert Sassenbach, arbeitet ebenfalls im Vorstand der sozialdemokratischen Seniorenorganisation mit. Bei herrlichem Sommerwetter folgten etwa 30 Mitglieder, Freunde und Förderer der Einladung zur Info-Veranstaltung im Familiencafé Giebner auf der Parkstraße. Niemand kann den Verlust eines Familienangehörigen ersetzen, meint der sachkundige Referent. Man kann aber den Unterhaltsverlust durch die Hinterbliebenenrente teilweise ausgleichen, um damit die wirtschaftliche Existenz zu sichern. Zunächst erhält der Hinterbliebene für drei Kalendermonate die Witwenrente in Höhe der Versichertenrente. Danach wird es kompliziert. Darum sollte man sich den Rat beim Versichertenältesten einholen. Wichtig ist, ebenso wie bei der Altersrente, die Kontenklärung. Welche Unterlagen vorgelegt werden müssen, weiß Sassenbach auch. Jeden zweiten Donnerstag im Monat hat er eine Sprechstunde im Louise-Schroeder-Haus der AWO (Anmeldung unter Tel. 02173/56763). Lücken im Lebenslauf, die auch durch befristete Arbeitsverträge und sofortige Weiterbeschäftigung auftreten, mindern die Altersrente, aber ebenso die Hinterbliebenenrente und führen zur Altersarmut, meint der Vorsitzende der SPD-AG 60 plus, Dieter Sander, der die Info-Veranstaltung moderierte.

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